Anatoliy Zalevskij
Artisten & Akrobaten
Anfang
1999 sorgt
ein junger
Artist aus
der
Ukraine
für eine
Sensation:
Der bis
dahin im
Westen
unbekannte
Künstler
gewinnt
völlig
unerwartet
die
Goldmedaille
des
internationalen
Nachwuchsartistenfestivals
“Cirque de
Demain“ in
Paris.
Nur drei Monate später wird ihm der „Goldene Clown“ verliehen, die höchste Auszeichnung für Artisten beim Circus Festival in Monte Carlo. Noch nie zuvor hat ein Einzelkünstler diese Ehrung erhalten. Im gleichen Jahr gewinnt Zalevskiy außerdem den ersten deutschen Varietépreis.
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Fortan wird
Anatoliy von den großen Topshows im Westens umworben. Doch
der junge ukrainische Artist verfolgt ein anderes Ziel. Seit seiner Ausbildung
an der staatlichen Zirkusschule in Kiew träumt er von einer eigenen Programm,
das Artistik, Tanz und Schauspiel vereinigt - eine neue, avantgardistische Form
von Zirkuskunst. „Ich sah Zirkus nicht mehr als einen Trick, sondern als Kunst,
als etwas Poetisches“ (Anatoly Zalevsky in „Die Welt“). An der staatlichen
Zirkusschule in Kiew - sie gilt als beste weltweit - sucht er Artisten und
Tänzer die seine Philosophie ausfüllen. Mit ihnen gründet er sein Theatervarieté
und nennt es RIZOMA (zu deutsch Seetang). Dahinter steckt die Idee eine
ungebundene Theaterform zu entwickeln, die sich frei und ungebunden in alle
Richtungen entwickeln soll.